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Journalist, Fotograf, Bild-Digitalisierung, Stadtführungen

Peter Kratz

Liebe Besucher,

mein Kompagnon Peter Kratz ist am 17. Oktober 2015 mit nur 59 Jahren völlig überraschend verstorben. Ein herber Verlust für die Berliner Schreiberlinge! Peters Fehlen mit seiner umfassenden Bildung, seinen feingeistigen Interessen, seinem gewaltigen politischen Horizont und seinen spitzen Witzen reißt eine Lücke. Peters Humor über seine eigenen Schwächen kann nicht mehr auflockern. Auch sein zweites Standbein, seinen sonntäglichen Silberschmuckhandel auf dem Kunsthandwerkermarkt am Deutschen Historischen Museum und im Internet, wird es nie wieder geben.

Gleichwohl Atheist sagte er mir mal „ich kann doch nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“. Ich hoffe und wünsche, er ist gut aufgefangen worden.

Um die Erinnerung an Peter nicht einfach zu löschen, bleibt die Seite so noch eine Weile bestehen und bedarf dann ohnehin einiger Überarbeitung.

In großer Trauer und Wertschätzung
Henson Stehling

Peter wurde auf dem Köpenicker Friedhof der Evangelischen Sankt-Laurentius-Stadtkirchengemeinde beigesetzt, Rudower Straße, S-Bahn Spindlersfeld. Termin war Freitag, der 27. November 2015, 13 Uhr. Rund 30 seiner Weggefährten, Familienangehörige, Schulfreunde und Redaktionskollegen trugen in anrührenden und erhellenden Redebeiträgen ihre Mosaiksteinchen über Peters Leben zusammen.

Ungefähre Lage von Peters Grabstätte: auf Openstreetmap.org
(Mit der Maus auf das Koordinatenfeld gehen zeigt einen Punkt an)

Weitere Anfragen bitte an mich, henson@berliner-schreiberlinge.de

 

Sie suchen einen Profi-Journalist mit Leidenschaft? Anfang der 1990-Jahre war ich verantwortlicher Redakteur der Berliner Kiez- und Szene-Zeitung Scheinschlag, die unter anderem die langfristige Sanierung der Spandauer Vorstadt kritisch begleitet hat. Das Blatt wurde 2007 eingestellt. Hier kommen Sie zum Scheinschlag-Archiv (das leider erst 1998, nach meiner Zeit beginnt).

Die Arbeit mündete in das Schreiben eines Buches: 1995 erschien Das falsche Scheunenviertel, für das die Autorin Ulrike Steglich Ko-Autorin war. Das Buch verkaufte sich etwa 10.000 mal.

Seit 1995 arbeite ich als freier Journalist. Es ergab sich eine langfristige Zusammenarbeit mit der SPD-Mitgliederzeitung Vorwärts. Dabei schrieb ich bis 2002 für das Blatt Reportagen aus Kuba, Siebenbürgen (Rumänien) und der Ukraine, berichtete über Entwicklungen in den neuen Bundesländern. Zudem durfte ich namhafte Politiker wie Günter Gaus interviewen.

Seit 2002 widme ich mich der Berliner Lokalpolitik. Zuletzt war ich Jahre lang Redakteur der wöchentlichen Anzeigenzeitung Berliner Abendblatt und erstellte verantwortlich und autonom komplette Ausgaben der  Bezirke "Mitte" (Auflage: 45.000) und "Friedrichshain-Kreuzberg" (Auflage 60.000).

2012 führte ich für die Gesamtausgabe des Berliner Abendblatts (Auflage: 1,26 Millionen) das Interview mit Berlins damals Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit.